Fahrzeug: LF 8

Kellerbrand

Um 13:26 Uhr wurde die diensthabende Kleinschleife mit dem Einsatzstichwort “Kellerbrand” in die Nachbargemeinde Deilingen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt gab es die Information von der Leitstelle, dass eine Sauna in einem Einfamilienhaus brennen solle. Nur kurze Zeit später war unser HLF an der Einsatzstelle eingetroffen und unterstütze die ebenfalls eingetroffene Feuerwehr Deilingen bei den ersten Löschmaßnahmen.

Durch die unübersichtliche Einsatzlage in der Startphase und den bereits jetzt hohen Einsatz von Atemschutzträger alarmierte die Einsatzleitung in Deilingen bereits kurze Zeit später Überlandhilfe aus Gosheim und Wehingen sowie die Führungsgruppe nach. Ebenfalls wurde der Gerätewagen Atemschutz aus Spaichingen angefordert. Nach kurzer Zeit konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die schwierigen Nachlöscharbeiten zogen sich allerdigns über mehrere Stunden.

Schwierigkeiten machten vor allem die beengten Verhältnisse an der Einsatzstelle sowie die heute herrschenden sommerlichen Temperaturen.

Nach zirka 3 Stunden war der Einsatz für uns beendet und wir konnten wieder ins Gerätehaus einrücken.

Ölspur

Um 10:27 Uhr wurde die zuständige Kleinschleife mit dem Stichwort Ölspur ins Ortsgebiet Wehingen alarmiert.

Zu Beginn galt es an insgesamt 4 Einsatzstellen Diesel aufzunehmen welcher vor allem im Kundenbereich die Fahrbahn verschmutzte. Während der Aufnahme fuhr das beschädigt Fahrzeug, unwissend über seinen Schaden, weiter überall durchs Ortsgebiet und es entstanden insgesamt 20 Einsatzstellen welche innerhalb von 3 Stunden abgearbeitet wurden.

Ebenfalls im Einsatz waren die umliegenden Feuerwehren.

Rauchentwicklung Gebäude

Am Abend wurden wir zusammen mit der Drehleiter aus Gosheim und dem DRK Wehingen zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter konnte schnell angebranntes Essen auf einem Herd festgestellt werden, im gesamten Gebäude war eine Verrauchung vorhanden.

Der Angriffstrupp kontrollierte unter Atemschutz das Gebäude, mit der Wärmebildkamera wurde die betroffene Küche nach Hitze oder Brandstellen abgesucht. Nachdem das Gebäude belüftet wurde, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Diese wurden zwischenzeitlich vom DRK und vom Rettungsdienst betreut und medizinisch Untersucht.

Wasser in Gebäude

Aufgrund einer verstopften Abflussleitung staute sich das Abwasser der darüberliegenden Wohnung in der Leitung und drückte durch das Spülbecken in die Wohnung. Nachdem das Wasser mit Wassersaugern aufgenommen war, konnte die Einsatzstelle schnell wieder verlassen werden.