Externes Einsatzmittel: DRK Wehingen

Führungsgruppe

Um 11:27 Uhr wurden die Sondereinsatzgruppe „Führungsgruppe Heuberg“ mit dem Stichwort „Überlandhilfe Unklarer Brand“ in die Heuberggemeinde Bubsheim alarmiert. Dort waren bereits die Feuerwehr Bubsheim, Böttingen und Gosheim eine halbe Stunde zuvor zu einem unklaren Brand in einem holzverarbeitenden Industriebetrieb alarmiert worden. Auf Grund der unklaren Einsatzlage sowie der schwierigen Löschmaßnahmen wurden über das Stichwort Überlandhilfe weitere Kräfte aus Gosheim sowie die Führungsgruppe Heuberg alarmiert. 

Zwei Kameraden aus Wehingen unterstützten hier die Führungsgruppe beim Aufbau einer örtlichen Einsatzleitung. Das Feuer konnte anschließend innerhalb von 2 Stunden vollständig gelöscht werden und die Führungsgruppe sowie große Teile der anwesenden Feuerwehren konnten sich aus dem Einsatzgeschehen auslösen. 

Bei dem Brand, dessen Ursache aktuell noch ermittelt wird, entstand erheblicher Sachschaden. Die Zusammenarbeit der einzelnen Heuberg-Wehren verlief wie gewohnt gut. 

Hintergrund Führungsgruppe Heuberg: Setzt sich aus Mitgliedern der Feuerwehren Gosheim, Wehingen, Deilingen, Böttingen, Reichenbach und Bubsheim zusammen und stellt bei örtlichen bzw. überörtlichen größeren Einsatzlagen eine technische Einsatzleitung. Diese unterstützt den örtlichen Einsatzleiter bei der Planung, Koordinierung, Kommunikation und Dokumentation. Als Fahrzeug steht der Führungsgruppe der Einsatzleitwagen (ELW 1) der Stützpunktfeuerwehr Gosheim zur Verfügung. Bei einem Alarm der Führungsgruppe kommen zusätzlich noch verschiedene Fachberater anderer Hilfsorganisationen wie dem THW und des DRK. In kurzer Zeit kann somit eine schlagkräftige und vor allem eine fachlich übergreifende Einsatzleitung aufgebaut werden.

— Bilder folgen!! —

 

 

Maschinenbrand

Um 09:37 Uhr wurde der Löschzug Wehingen zusammen mit der Feuerwehr Reichenbach mit dem Stichwort “Brandmeldeanlage hat ausgelöst” zu einem Industriebetrieb nach Reichenbach alarmiert.

Noch während der Anfahrt nach Reichenbach bekamen wir über Funk von der Leistelle gemeldet, dass ein weiterer Notruf eingegangen ist. Es handelte sich um eine brennende Maschine innerhalb der Produktionshalle. Die Leistelle hat daraufhin das Einsatzstichwort auf Brand 4 Maschinenbrand erhöht, wodurch zusätzlich die Drehleiter Gosheim sowie ein Rettungswagen und die DRK SEG Heuberg alarmiert wurde.

Vor Ort eingetroffen führten wir zusammen mit der Feuerwehr Reichenbach einen umfangreichen Löschangriff an einer brennenden Lackieranlage durch. Mehrere Atemschutztrupps waren dabei im Einsatz. Zusätzlich wurde mit dem LF8 eine Wasserversorgung auf dem Werksgelände aufgebaut. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Einsatzstichwort erneut auf Grund der Lage auf “Überlandhilfe” erhöht, die Feuerwehr Gosheim sowie die Führungsgruppe Heuberg rückten an. Diese Führungsgruppe wurde ebenfalls von zwei Kameraden aus Wehingen unterstützt.

Noch während dieser Einsatz lief wurde von der Leitstelle ein weiterer Einsatz im Ortsgebiet Wehingen gemeldet. Einige Fahrzeuge lösten sich aus diesem Einsatz und fuhren die Einsatzstelle in Wehingen an (siehe Unklarer Brand)

Nach einer längeren Rüstzeit konnten wir den Einsatz kurz nach 12 Uhr beenden.

BMA hat ausgelöst

Um 11:08 Uhr wurde der Löschzug Wehingen, die Drehleiter aus Gosheim, das DRK Wehingen sowie der Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort “Brandmeldeanlage hat ausgelöst” zu einem Hotel in Wehingen alarmiert.

Am Einsatzort eingetroffen informierten wir uns an der Brandmeldezentrale über die Position des ausgelösten Rauchmelder. Das Gebäude selbst war bereits, auch mit Hilfe des Hotelpersonales, evakuiert. Wir kontrollierten den betroffenen Bereich, konnten aber weder Feuer noch Rauch feststellen.

Nach Rücksprache mit der Hotelleitung konnten wir die Einsatzstelle bereits nach einer halben Stunde wieder verlassen.

 

BMA hat ausgelöst

Um 14:52 Uhr wurde der Löschzug Wehingen, die Drehleiter Gosheim sowie Rettungsdienst und DRK Wehingen mit dem Einsatzstichwort “Brandmeldeanlage hat ausgelöst – Personenunterkunft” zu einem ortsansässigen Hotel alarmiert.

Vor Ort eingetroffen stellten wir fest, dass ein automatischer Rauchmelder im Bereich des Aufzuges und der Aufzugtechnik angeschlagen hatte. Die Mitarbeiter des Hotels führten zwischenzeitlich bereits wie geplant eine Evakuierung des Gebäudes durch. Ein Trupp kontrollierte den betreffenden Bereich, konnte aber weder Rauch noch Feuer feststellen.

Nach einer ausgiebigen Kontrolle der Aufzugstechnik auf ein Brandereignis konnten wir nach zirka 1 Stunde von der Einsatzstelle abrücken, der Auslösegrund der Anlage bleibt unbekannt.

 

Rauchentwicklung Gebäude

Um 9:17 Uhr wurde der Löschzug Wehingen zusammen mit der Drehleiter Gosheim, dem DRK Wehingen sowie dem Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort „Rauchentwicklung Gebäude“ alarmiert. Vor Ort eingetroffen konnten wir vorerst keine offensichtliche Rauchentwicklung im gemeldeten Mehrfamilienhaus feststellen.

Sofort wurde aber alles für einen möglichen Brandeinsatz vorbereitet, die Drehleiter entsprechend in Stellung gebracht.  Nachdem die entsprechende Wohnung identifiziert war, wurde auf Anforderung der Polizei die Wohnungstür geöffnet und die Wohnung auf ein Brandereignis kontrolliert. Ebenfalls wurde mit der Drehleiter der Feuerwehr Gosheim an den Fenstern die restlichen Wohnungen im Gebäude auf Rauch oder Feuer überprüft. Auch nach längerer Suche konnte allerdings kein Feuer entdeckt werden. Die Ursache der gemeldeten Rauchentwicklung ist weiterhin unbekannt. 

Der Rettungsdienst sowie das DRK Wehingen befanden sich in Bereitstellung.

 

 

Waldbrand

Um kurz nach 1 Uhr Nachts wurde der Löschzug Wehingen zusammen mit einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Gosheim und starken Kräften von Rettungsdienst und DRK Wehingen mit dem Stichwort Waldbrand in ein Waldgebiet richtung Böttingen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt zum Gerätehaus war ein starker Feuerschein in Hanglage im Bereich der Heuberg-Steig sichtbar. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges brannten größerer Holzstapel in direkter Nähe zur Straße in voller Ausdehnung, das Feuer griff dabei auf der Rückseite bereits auf den Wald und den Waldboden über. Sofort wurde mit den ersten Kräften ein Löschangriff aufgebaut um vorerst die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Bereits im frühen Einsatzverlauf wurden zwei weitere Löschfahrzeuge mit Wassertank aus Gosheim und Bubsheim nachalarmiert. Insgesamt 3 Fahrzeuge führten einen Pendelverkehr ins Ortsgebiet Wehingen durch. Dort wurde durch das zweite Löschfahrzeug der Feuerwehr Wehingen eine Wasserentnahmestelle eingerichtet. Nachdem ausreichend Wasser zur Verfügung stand, konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden.

Bei Umfangreichen Nachlöscharbeiten wurden wir von der Feuerwehr Fridingen mit ihrem WLF-Kran sowie einem regionalen Forstunternehmen mit schwerem Gerät unterstützt. Das gesamte Brandgut wurde umgeschichtet und mit mehreren Rohren abgelöscht sowie mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Auch die anliegenden und teilweise schon brennenden Bäume wurde nochmal gründlich abgelöscht und gekühlt.

Nach einer längeren Rüst- und Reinigungszeit konnten wir nach insgesamt 5 Stunden den Einsatz bei einem gemeinsamen Frühstück beenden.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Einsatzkräften für die, wie immer, super Zusammenarbeit!

Dachstuhlbrand

Um 13:10 Uhr wurde die diensthabende Kleinschleife mit dem Einsatzstichwort “Dachstuhlbrand” in die Nachbargemeinde Deilingen alarmiert.

Eine große Anzahl verschiedener Einsatzkräfte machte sich auf den Weg. Der örtliche Einsatzleiter konnte jedoch schnell feststellen, dass es sich nicht um ein Feuer im Dachbereich sondern um einen technischen Defekt an einer Solaranlage handelte. Die zahlreichen Einsatzkräfte, welche sich im Bereitstellungsraum befanden, konnten wieder in ihre jeweiligen Gerätehäuser einrücken.

Neben der Feuerwehr Deilingen und Wehingen waren die Feuerwehr Gosheim, die Führungsgruppe Heuberg, das DRK, der Rettungsdienst sowie die Polizei mit einer Vielzahl von Einsatzkräften vor Ort.

Brennt Gasflasche

Um 19:32 Uhr wurde der Löschzug Wehingen zusammen mit der Feuerwehr Gosheim, dem DRK Wehingen sowie dem Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort “Brennt Gasflasche” zu einem Wohnhaus nach Wehingen alarmiert.

Vor Ort fanden wir einen Gasgrill vor, dessen Gasflasche unkontrolliert gebrannt hatte. Ein Angehöriger der Feuerwehr konnte den Gasaustritt bereits vor unserem Eintreffen stoppen und die direkte Umgebung ablöschen. Wir kontrollierten den Grill und löschten diesen sowie die Umgebung des Grilles mit Wasser ab. Nach kürzeren Nachlöscharbeiten konnten wir das Gebäude an die Eigentümer übergeben und die Einsatzstelle wieder verlassen.

Verletzt wurde niemand. Ebenfalls im Einsatz war die Feuerwehr Gosheim mit der Drehleiter und einem Löschfahrzeug. Diese mussten allerdings nicht tätig werden. Ebenfalls im Einsatz war das DRK Wehingen sowie der Rettungsdienst. Diese sicherten die Bewohner sowie uns medizinisch ab.

Silobrand

Am Sonntag Abend kam es gleich zu zwei Alarmierungen für die Feuerwehr Wehingen. Um 18:23 Uhr wurde die Führungsgruppe Heuberg mit dem Stichwort “Rauchentwicklung unklar” zu einem Industriebetrieb nach Bubsheim alarmiert. Bereits um kurz nach 13:24 Uhr wurden dort die Feuerwehren Bubsheim, Böttingen und Gosheim alarmiert um das Feuer welches in einem Spänesilo ausgebrochen war zu bekämpfen. Gegen Abend wurde der Aufwand an benötigtem Personal und auch Material so hoch, dass die Führungsgruppe Heuberg alarmiert wurde. Diese koordinierte im weiteren Verlauf gemeinsam mit dem Einsatzleiter die weiteren Maßnahmen, sorgte für die Kommunikation und die Dokumentation an der Einsatzstelle.

Nur wenige Minute nach der Führungsgruppe, um 18:40 Uhr, wurde die Feuerwehr Wehingen mit der Sonderschleife “Atemschutz” ebenfalls nach Bubsheim alarmiert. Vor Ort wurden immer wieder neue Geräteträger benötigt um den Inhalt des Silos zu löschen und anschließend von Hand aus dem Silo zu entfernen.

Nach zirka 5 Stunden wurden sowohl die Mitglieder der Führungsgruppe als auch die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Wehingen aus dem Einsatz heraus gelöst und durch nachrückende Kräfte aus Renquishausen und Kolbingen ersetzt.

Die Zusammenarbeit der insgesamt 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei klappte wie immer einwandfrei.

Kommandoruf

Um 19:41 Uhr wurde die Führung zu einer Unterstützung des Rettungsdienstes nach Wehingen alarmiert.

Auf Grund anhaltenden Schneefalls war es dem Rettungsdienst nebst Notarzt nicht möglich, einen Patienten gefahrlos über eine steile Hofeinfahrt zu transportieren.

Wir streuten den Hof mit Streusalz aus und unterstützten den Rettungsdienst beim Transport des Patienten in den Rettungswagen.