Externes Einsatzmittel: DRK Wehingen

Rauchwarnmelder mit Brandgeruch

Kurz vor Ende des letzten Einsatzes ging ein weiterer Alarm ein. Dieses mal galt es unsere Reichenbacher Kameraden zu unterstützen.

Der Alarm der Rauchwarnmelder, sowie der Brandgeruch konnten schnell bestätigt werden. Es stellte sich Heraus, dass Essen in einem Backofen vergessen wurde. Wir unterstützten bei den Belüftungsmaßnahmen der betroffenen Wohnung und konnten schnell wieder abrücken.

(Bildquelle: Feuerwehr Reichenbach)

Zimmerbrand

Am heutigen morgen um 08:06 Uhr wurde der Löschzug mit dem Einsatzstichwort “Brandmeldeanlage hat ausgelöst” zu einem Industriebetrieb in die Wengenstraße alarmiert.

Noch während der Anfahrt zum Einsatzort wurde von der Leitstelle auf Grund eines Notrufes das Einsatzstichwort auf „B-04 Zimmerbrand“ erhöht. Dadurch machten sich zusätzlich zum Löschzug der Feuerwehr Wehingen das DRK Wehingen sowie die Drehleiter aus Gosheim auf den Weg zur Einsatzstelle.

Am Einsatzort angekommen konnte in einem Teil der Produktionshalle eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Unter Atemschutz ging der Angriffstrupp in den verrauchten Bereich vor und fand dort eine brennende Maschine vor. Über eine direkt angrenzende Türe wurde ein weiterer Löschangriff von außen vorgenommen. Die brennende Maschine konnte schnell gelöscht werden. Die übrige Produktionshalle konnte durch eine Brandschutztüre und einem elektrischen Lüfter vor den Flammen und dem Rauch geschützt werden.

Durch die aufwendigen Nachlöscharbeiten wurde bereits in einer frühen Einsatzphase ein weiteres Löschfahrzeug der Feuerwehr Gosheim alarmiert um vor Ort auf genügend Atemschutzgeräteträger zurückgreifen zu können. Das DRK Wehingen und der Rettungswagen sicherten uns bei dem Einsatz medizinisch ab. Diese übernahmen zudem die Versorgung der zirka 30 Mitarbeiter welche das Gebäude räumen mussten.

Nach unserem Einsatz wurden wir bei -12 Grad Außentemperatur von den Mitarbeitern mit warmem Kaffee versorgt. Dafür ein großes Dankeschön!

Nach zirka 2,5 Stunden konnten wir die Einsatzstelle verlassen.

Vergiftung mit CO

Um 17:09 Uhr wurde der Löschzug der Feuerwehr Wehingen zusammen mit dem Rettungsdienst und dem DRK Wehingen mit dem Alarmstichwort “Vergiftung CO / CO Austritt” in die Wehinger Vorstadt alarmiert. Am Einsatzort wurde bereits eine bewusstlose Person im Rettungswagen behandelt.

Unter Atemschutz wurde das Gebäude auf weitere verletzte Personen und dann auch auf die Quelle des Gasaustrittes abgesucht. Zusätzlich belüfteten wir das Gebäude mit einem elektrischen Lüfter.

Nach fast zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Kellerbrand

Um 13:26 Uhr wurde die diensthabende Kleinschleife mit dem Einsatzstichwort “Kellerbrand” in die Nachbargemeinde Deilingen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt gab es die Information von der Leitstelle, dass eine Sauna in einem Einfamilienhaus brennen solle. Nur kurze Zeit später war unser HLF an der Einsatzstelle eingetroffen und unterstütze die ebenfalls eingetroffene Feuerwehr Deilingen bei den ersten Löschmaßnahmen.

Durch die unübersichtliche Einsatzlage in der Startphase und den bereits jetzt hohen Einsatz von Atemschutzträger alarmierte die Einsatzleitung in Deilingen bereits kurze Zeit später Überlandhilfe aus Gosheim und Wehingen sowie die Führungsgruppe nach. Ebenfalls wurde der Gerätewagen Atemschutz aus Spaichingen angefordert. Nach kurzer Zeit konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die schwierigen Nachlöscharbeiten zogen sich allerdigns über mehrere Stunden.

Schwierigkeiten machten vor allem die beengten Verhältnisse an der Einsatzstelle sowie die heute herrschenden sommerlichen Temperaturen.

Nach zirka 3 Stunden war der Einsatz für uns beendet und wir konnten wieder ins Gerätehaus einrücken.

Rauchentwicklung Gebäude

Am Abend wurden wir zusammen mit der Drehleiter aus Gosheim und dem DRK Wehingen zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter konnte schnell angebranntes Essen auf einem Herd festgestellt werden, im gesamten Gebäude war eine Verrauchung vorhanden.

Der Angriffstrupp kontrollierte unter Atemschutz das Gebäude, mit der Wärmebildkamera wurde die betroffene Küche nach Hitze oder Brandstellen abgesucht. Nachdem das Gebäude belüftet wurde, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Diese wurden zwischenzeitlich vom DRK und vom Rettungsdienst betreut und medizinisch Untersucht.