Fahrzeug: HLF 20/16

Maschinenbrand

Um 09:37 Uhr wurde der Löschzug Wehingen zusammen mit der Feuerwehr Reichenbach mit dem Stichwort “Brandmeldeanlage hat ausgelöst” zu einem Industriebetrieb nach Reichenbach alarmiert.

Noch während der Anfahrt nach Reichenbach bekamen wir über Funk von der Leistelle gemeldet, dass ein weiterer Notruf eingegangen ist. Es handelte sich um eine brennende Maschine innerhalb der Produktionshalle. Die Leistelle hat daraufhin das Einsatzstichwort auf Brand 4 Maschinenbrand erhöht, wodurch zusätzlich die Drehleiter Gosheim sowie ein Rettungswagen und die DRK SEG Heuberg alarmiert wurde.

Vor Ort eingetroffen führten wir zusammen mit der Feuerwehr Reichenbach einen umfangreichen Löschangriff an einer brennenden Lackieranlage durch. Mehrere Atemschutztrupps waren dabei im Einsatz. Zusätzlich wurde mit dem LF8 eine Wasserversorgung auf dem Werksgelände aufgebaut. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Einsatzstichwort erneut auf Grund der Lage auf “Überlandhilfe” erhöht, die Feuerwehr Gosheim sowie die Führungsgruppe Heuberg rückten an. Diese Führungsgruppe wurde ebenfalls von zwei Kameraden aus Wehingen unterstützt.

Noch während dieser Einsatz lief wurde von der Leitstelle ein weiterer Einsatz im Ortsgebiet Wehingen gemeldet. Einige Fahrzeuge lösten sich aus diesem Einsatz und fuhren die Einsatzstelle in Wehingen an (siehe Unklarer Brand)

Nach einer längeren Rüstzeit konnten wir den Einsatz kurz nach 12 Uhr beenden.

BMA hat ausgelöst

Um 11:08 Uhr wurde der Löschzug Wehingen, die Drehleiter aus Gosheim, das DRK Wehingen sowie der Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort “Brandmeldeanlage hat ausgelöst” zu einem Hotel in Wehingen alarmiert.

Am Einsatzort eingetroffen informierten wir uns an der Brandmeldezentrale über die Position des ausgelösten Rauchmelder. Das Gebäude selbst war bereits, auch mit Hilfe des Hotelpersonales, evakuiert. Wir kontrollierten den betroffenen Bereich, konnten aber weder Feuer noch Rauch feststellen.

Nach Rücksprache mit der Hotelleitung konnten wir die Einsatzstelle bereits nach einer halben Stunde wieder verlassen.

 

Ausleuchten RTH Landung

Um 19:39 Uhr wurde die diensthabende Kleineinsatzgruppe mit dem Stichwort “Ausleuchten RTH Landung” zum Wehinger Sportplatz alarmiert. Da aktuell kein näherer Hubschrauber verfügbar war, schickte uns die Leitstelle einen Rettungshubschrauber der Schweizer REGA, welcher aus Zürich angeflogen kam.

Wir leuchteten den Landeplatz entsprechend aus und fungierten anschließend als Notarztzubringer zum eigentlichen Einsatzort. Dort unterstützten wir den Rettungsdienst beim Transport des Patienten in den Rettungswagen.

Die Zusammenarbeit der einzelnen Kräfte, hier sogar International, funktionierte hervorragend. Nach etwas mehr als einer Stunde konnten wir wieder ins Gerätehaus einrücken und den Einsatz beenden.

BMA hat ausgelöst

Um 14:52 Uhr wurde der Löschzug Wehingen, die Drehleiter Gosheim sowie Rettungsdienst und DRK Wehingen mit dem Einsatzstichwort “Brandmeldeanlage hat ausgelöst – Personenunterkunft” zu einem ortsansässigen Hotel alarmiert.

Vor Ort eingetroffen stellten wir fest, dass ein automatischer Rauchmelder im Bereich des Aufzuges und der Aufzugtechnik angeschlagen hatte. Die Mitarbeiter des Hotels führten zwischenzeitlich bereits wie geplant eine Evakuierung des Gebäudes durch. Ein Trupp kontrollierte den betreffenden Bereich, konnte aber weder Rauch noch Feuer feststellen.

Nach einer ausgiebigen Kontrolle der Aufzugstechnik auf ein Brandereignis konnten wir nach zirka 1 Stunde von der Einsatzstelle abrücken, der Auslösegrund der Anlage bleibt unbekannt.

 

Rauchentwicklung Gebäude

Um 9:17 Uhr wurde der Löschzug Wehingen zusammen mit der Drehleiter Gosheim, dem DRK Wehingen sowie dem Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort „Rauchentwicklung Gebäude“ alarmiert. Vor Ort eingetroffen konnten wir vorerst keine offensichtliche Rauchentwicklung im gemeldeten Mehrfamilienhaus feststellen.

Sofort wurde aber alles für einen möglichen Brandeinsatz vorbereitet, die Drehleiter entsprechend in Stellung gebracht.  Nachdem die entsprechende Wohnung identifiziert war, wurde auf Anforderung der Polizei die Wohnungstür geöffnet und die Wohnung auf ein Brandereignis kontrolliert. Ebenfalls wurde mit der Drehleiter der Feuerwehr Gosheim an den Fenstern die restlichen Wohnungen im Gebäude auf Rauch oder Feuer überprüft. Auch nach längerer Suche konnte allerdings kein Feuer entdeckt werden. Die Ursache der gemeldeten Rauchentwicklung ist weiterhin unbekannt. 

Der Rettungsdienst sowie das DRK Wehingen befanden sich in Bereitstellung.

 

 

Ölspur

Kurz vor der Mittagspause wurde an diesem Montag die diensthabende Kleinensatzgruppe mit den Stichwort “Ölspur” alarmiert. Der Einsatzleiter erkundete mit dem MTW das Ausmaß und fand eine großflächige Verschmutzung der Fahrbahn vor allem im Kurvenbereich vor, die Feuerwehr Reichenbach und Egesheim waren bereits im Einsatz.

Mit insgesamt 3 Fahrzeugen konnten wir die Flüssigkeit innerhalb kurzer Zeit im gesamten Ortsgebiet entfernen. An besonders verschmutzte stellen wurden Warnschilder aufgestellt.

Nach etwas mehr als einer Stunde konnten wir den Einsatz beenden und wieder einrichten.

 

Türöffnung Menschenrettung

Um kurz vor 12 Uhr wurde an diesem Sonntag die diensthabende Sondereinsatzgruppe von der Leistelle alarmiert. Mit dem Stichwort “Türöffnung zur Menschenrettung” ging es zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Wohnhaus ins Wehinger Ortsgebiet.

Wir verschafften uns gewaltsam Zutritt zum Gebäude und konnte so den Zugang für den Rettungsdienst und die Polizei schaffen. Nach etwas mehr als einer Stunde übergaben wir die Einsatzstelle an die Polizei und konnten wieder ins Gerätehaus einrücken.

 

Waldbrand

Um kurz nach 1 Uhr Nachts wurde der Löschzug Wehingen zusammen mit einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Gosheim und starken Kräften von Rettungsdienst und DRK Wehingen mit dem Stichwort Waldbrand in ein Waldgebiet richtung Böttingen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt zum Gerätehaus war ein starker Feuerschein in Hanglage im Bereich der Heuberg-Steig sichtbar. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges brannten größerer Holzstapel in direkter Nähe zur Straße in voller Ausdehnung, das Feuer griff dabei auf der Rückseite bereits auf den Wald und den Waldboden über. Sofort wurde mit den ersten Kräften ein Löschangriff aufgebaut um vorerst die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Bereits im frühen Einsatzverlauf wurden zwei weitere Löschfahrzeuge mit Wassertank aus Gosheim und Bubsheim nachalarmiert. Insgesamt 3 Fahrzeuge führten einen Pendelverkehr ins Ortsgebiet Wehingen durch. Dort wurde durch das zweite Löschfahrzeug der Feuerwehr Wehingen eine Wasserentnahmestelle eingerichtet. Nachdem ausreichend Wasser zur Verfügung stand, konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden.

Bei Umfangreichen Nachlöscharbeiten wurden wir von der Feuerwehr Fridingen mit ihrem WLF-Kran sowie einem regionalen Forstunternehmen mit schwerem Gerät unterstützt. Das gesamte Brandgut wurde umgeschichtet und mit mehreren Rohren abgelöscht sowie mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Auch die anliegenden und teilweise schon brennenden Bäume wurde nochmal gründlich abgelöscht und gekühlt.

Nach einer längeren Rüst- und Reinigungszeit konnten wir nach insgesamt 5 Stunden den Einsatz bei einem gemeinsamen Frühstück beenden.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Einsatzkräften für die, wie immer, super Zusammenarbeit!

Dachstuhlbrand

Um 13:10 Uhr wurde die diensthabende Kleinschleife mit dem Einsatzstichwort “Dachstuhlbrand” in die Nachbargemeinde Deilingen alarmiert.

Eine große Anzahl verschiedener Einsatzkräfte machte sich auf den Weg. Der örtliche Einsatzleiter konnte jedoch schnell feststellen, dass es sich nicht um ein Feuer im Dachbereich sondern um einen technischen Defekt an einer Solaranlage handelte. Die zahlreichen Einsatzkräfte, welche sich im Bereitstellungsraum befanden, konnten wieder in ihre jeweiligen Gerätehäuser einrücken.

Neben der Feuerwehr Deilingen und Wehingen waren die Feuerwehr Gosheim, die Führungsgruppe Heuberg, das DRK, der Rettungsdienst sowie die Polizei mit einer Vielzahl von Einsatzkräften vor Ort.