|
|
|
 |
|
Brandschutzerziehungna klar, wir machen mit ... denn Tränen löschen keine Brände Längst vergessen scheinen die Zeiten der großen Stadtbrände im Mittelalter, wobei viele Menschen durch die Feuersbrünste ihr Hab und Gut oder sogar ihr Gesundheit und das Leben verloren. In der heutigen Zeit sind solche Ereignisse kaum mehr vorstellbar und dennoch meldet die Statistik Jahr für Jahr zahlreiche Brandtote. |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
Dabei stirbt die Hälfte der Opfer nicht durch das Feuer selbst,sondern durch die Wirkung des Brandrauches.Die erschreckenden Zahlen belegen, dass das Thema "Brandschutz"in der Bevölkerung nur einen ungenügenden Stellenwert hat. Es fällt auf, dass insbesondere die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft,die Kinder, die Opfer von Bränden sind.Sie zählen zu den Bevölkerungsgruppen die menschlichem Fehlverhalten und technischen Defekten im Brandfall hilflos gegenüberstehen und daher unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung brauchen.Wie wichtig die Aufklärung über Gefahren beim Umgang mit Feuer ist,beweisen die Zahlen der hierbei verletzten Kinder.Allein durch Grillunfälle wurden auch in diesem Jahr wieder mehrere hundert Kinder so schwer verletzt, dass sie in einer Spezialklinik behandelt werden mussten.Das menschliche Leid der betroffenen Kinder und Eltern ist unermesslich. Aber auch die wirtschaftlichen Aspekte spielen eine nicht unbedeutende Rolle.Die Behandlungskosten eines einzigen schwerverbrannten Kindes beziffern Fachleute auf etwa Euro 400.000. Angesichts dieser Zahlen erscheint eine professionelle Brandschutzerziehung eigentlich selbstverständlich. |
|
|
Doch Brandschutzbewusstsein ist erlernbarund kann besonders für Kinderden Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten! |
|
|
KINDERBRANDSTIFTUNGFast jeder vierte von der Kriminalpolizei wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelte Tatverdächtige ist ein Kind unter 14 Jahren, eine Zahl aus der Kriminalstatistik,hinter der sich oftmals unsagbares Leid verbirgt.Denn welche verheerenden Folgen das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann,liest man fast täglich in den Zeitungen:Tote, Schwerverletzte, zeitlebens Verstümmelte und Entstellte, verzweifelte Hinterbliebene, ganz abgesehen von den Sachschäden, die jährlich in die Millionen gehen. |
|
|
 |
|
|
|
Der hohen Zahl von Kinderbrandstiftungen und damit der Gefahr, dass zündelnde Kinder leichtfertig ihr eigenes Leben und das Unbeteiligter aufs Spiel setzen, kann nur durch eine pädagogisch sinnvolle Aufklärungsarbeit entgegengewirkt werden. Angesprochen sind in erster Linie die Eltern, da sie für das Tun und Lassen ihrer Kinder zu aller erst die Verantwortung tragen.
Die Aufklärung über die Gefahren des Feuers muss deshalb schon frühzeitig im Elternhaus beginnen. Darüber hinaus können Kindergärten, Vor- und Grundschule sowie die Brandschutzerziehung und -aufklärung der Feuerwehren die elterliche Aufgabe wirkungsvoll unterstützen. Grundsätzliche und wichtige Tipps für Eltern: Feuer ist heiss Kleinkinder schon frühzeitig mit dem Feuer bekannt machen. Durch das langsame Hinführen eines Fingers zur offenen Flamme macht das Kind die erste, unangenehme Bekanntschaft mit dem Feuer. Die erste Vorsicht wird wachgerufen. Diese psychologische Einstimmung zum vorsichtigen Umgang mit Feuer ist die wichtigste Vorbeugungsmassnahme gegen Brände jeder Art, denn sie wird den Menschen auf seinem ganzen Lebensweg begleiten. Feuer fasziniert Um den kindlichen Spiel- und Nachahmungstrieb zu befriedigen, Kinder unter Aufsicht den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Feuerzeug oder Kerze beibringen. Die Unterweisung sollte sich an der geistigen Aufnahmefähigkeit, der Gemütsart und der Geschicklichkeit des Kindes orientieren. Vorbild sein Selbst mit gutem Beispiel vorangehen und Vorsichtsmassnahmen treffen: |
|
|
|
- Streichhölzer und Feuerzeuge nicht achtlos herumliegen lassen, besonders nicht, wenn Kinder häufig alleine sind.
- Feuerlöscher auf jedem Stockwerk deponieren, regelmässig warten lassen.
- Kinder unter 10 Jahren niemals offenes Licht anvertrauen (Kerzen, Lampion, Petrollampen, ect. ).
- Kleinkinder niemals bei offenem Licht unbeaufsichtigt lassen.
|
|
|
 |
|
|
|
Mit strikten Verboten, Abschreckung oder Angsterreichen Eltern nur den gegenteiligen Effekt,denn sie wecken nicht nur die Neugier,sondern auch den Trotz des Kindesmit der Konsequenz, dass das Kind in aller Heimlichkeit zündelt. Und gerade das ist die grösste Gefahr. Bei einer Brandausdehnung sofortNotruf 112wählen! |
|
|